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Förderprogramme von A – Z


Feldvogelinseln im Acker

Bezeichnung Förderprogramm  

„Feldvogelinseln im Acker“ (Projekt zur Schaffung von Brut-, Nahrungs- und Rückzugsflächen für Feldvogelarten in der offenen Feldflur)

Wer wird gefördert?

Landwirtinnen und Landwirte

Was wird gefördert?

Anlage von Feldvogelinseln auf geeigneten Ackerflächen mit Bewirtschaftungsruhe vom 1.4.2018 bis zur Ernte der angrenzenden Hauptfrucht.

Wie sind die Konditionen?

  • Bewirtschaftungsruhe vom 1.4.2018 bis zur Ernte der angrenzenden Hauptfrucht, spätestens bis zum 01.10.2018,
  • auf der Feldvogelinsel müssen sich mindestens 3 Feldvogelbrutpaare bzw. Reviere einer oder mehrerer Arten (z.B. Rebhuhn, Feldlerche, Kiebitz) befinden,
  • Verzicht auf Düngung und den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln,
  • eventuelle Pflanzenschutzmaßnahmen (Entfernen von problematischen Ackerunkräutern) dürfen nur in Ausnahmefällen und nur nach vorheriger Abstimmung mit der örtlich zuständigen Gebietsbetreuung (i.d.R. Biologische Station oder die Untere Naturschutzbehörde) vorgenommen werden,
  • die von der Bewirtschaftungsruhe betroffenen Feldvogelinseln (0,5 – 1,0 ha, in fachlich begründeten Ausnahmefällen bis 2,0 ha) großen Teil-Schlag innerhalb des Schlages und haben zu Beginn der Brutzeit sehr lückige bis keine Vegetation und eine Mindestbreite von 50 m,
  • der Abstand der nicht bewirtschafteten Feldvogelinseln zu vertikalen Strukturen (Gebäude, Büsche, Bäume ≥ 5m) muss grundsätzlich mindestens 50 m betragen (ein verringerter Abstand ist in Ausnahmefällen möglich)
  • auf dem bewirtschafteten Restschlag sind markierte Nester vor Bearbeitungsverlusten zu bewahren,
  • von der Unteren Naturschutzbehörde oder der Gebietsbetreuung ist das Vorhandensein von mindestens 3 Feldvogelbrutpaaren zu bestätigen,
  • eine einmalige Bodenbearbeitung (Mulchen, Eggen) vor dem 1.4. ist nicht förderschädlich.

Wo ist der Antrag zu stellen?

Die Antragsunterlagen sind bei der Bezirksregierung Münster, Dezernat 51 einzureichen.

Die Unteren Naturschutzbehörden und Biologischen Stationen beraten fachlich und sind bei der Antragstellung behilflich.

Wann ist der Antrag zu stellen?

Der Antrag kann sofort gestellt werden. Es wird empfohlen, den Antrag vorab per Telefax an die unten genannten Ansprechpartnerinnen der Bezirksregierung Münster zu senden.

Der Auszahlungsantrag (gilt gleichzeitig als Verwendungsnachweis) kann erst nach erfolgter Ernte der angrenzenden Hauptfrucht gestellt werden und soll bis zum 15.11.2018 vorliegen.

Welche Rechtsgrundlage besteht?

Erlass des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes NRW vom 18.12.2017 – III-4 - in Verbindung mit § 44 LHO und den Verwaltungsvorschriften (VV) für Zuwendungen an den außergemeindlichen Bereich ANBest-P.

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