Förderung

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Förderprogramme von A – Z


Förderrichtlinie Wolf

Bezeichnung Förderprogramm

Förderrichtlinien Wolf

Wer wird gefördert?

Das Land NRW gewährt Billigkeitsleistungen für Entschädigungen und in einem Wolfsgebiet Zuwendungen für Präventionsmaßnahmen im Rahmen der Förderrichtlinien Wolf an natürliche und juristische Personen des Privatrechts sowie Personengesellschaften mit landwirtschaftlichem Haupt- oder Nebenerwerb.

Was wird gefördert?

Im Rahmen der Billigkeitsleistung erfolgt eine Entschädigung der durch den Wolf direkt getöteten Nutz- und Haustiere (einschließlich der Jagd-, Herdenschutz- und Hütehunde) sowie der infolge eines Wolfsübergriffs später verendeten oder aus Tierschutzgründen getöteten Tiere sowie der Verluste durch Verwerfen. Darüber hinaus werden auch sonstige Kosten für Tierarzt, Tierkörperbeseitigung, Sachschäden an Zäunen und Schutzvorrichtungen sowie Untersuchungskosten für tot aufgefundene Tiere entschädigt. 

Im Rahmen der Zuwendung werden in einem Wolfsgebiet Präventionsmaßnahmen zum Schutz von Schafen, Ziegen und Gehegewild gefördert. Bei Bedarf kann die Förderung von Präventionsmaßnahmen für weitere Tierarten zugelassen werden.

Wie sind die Konditionen?

Bei der Billigkeitsleistung 100 % des Betrages der amtlichen Wertermittlung für die Tiere (auf Basis von Werttabellen) sowie der sonstigen Kosten.

Im Rahmen der Präventionsmaßnahmen werden 80 % der Kosten für die Optimierungen und Neuanschaffungen von Schutzzäunen nebst Zubehör zur Erreichung des wolfsabweisenden Grundschutzes sowie die Anschaffung und Ausbildung von Herdenschutzhunden in einem Wolfsgebiet gefördert. Die Bagatellgrenze für die Förderung von Präventionsmaßnahmen beträgt 200 €.

Wo ist der Antrag zu stellen?

Die Antragsunterlagen sind bei der Bezirksregierung Münster, Dezernat 51 – Natur- und Landschaftsschutz einzureichen.

Wann ist der Antrag zu stellen?

Der Antrag auf Billigkeitsleistung ist innerhalb von sechs Monaten nach Mitteilung der amtlichen Feststellung, die durch das LANUV erfolgt (ACHTUNG: Meldung des Vorfalls an das LANUV innerhalb von 24 Stunden ab Kenntnisnahme) und in der der Wolf eindeutig als Verursacher festgestellt wurde oder mit hoher Wahrscheinlichkeit als Verursacher nicht ausgeschlossen werden kann.

Vor Beginn der Präventionsmaßnahme.

Welche Rechtsgrundlage besteht?

Richtlinie über die Gewährung von Billigkeitsleistungen und Zuwendungen zur Minderung oder Vermeidung von durch den Wolf verursachten wirtschaftlichen Belastungen „Förderrichtlinien Wolf“ vom 3. Februar 2017 in Verbindung mit § 44 LHO und den Verwaltungsvorschriften (VV) für Zuwendungen an den außergemeindlichen Bereich ANBestP.

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