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Ohne Genehmigung
Ferienverlängerer müssen zahlen

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© Bezirksregierung Münster

Die Osterferien stehen in Nordrhein-Westfalen vor der Tür. Die Autobahnen sind dann meist voll und die Flüge teuer. Die Verlockung ist groß, schon früher in die Ferien zu fahren oder erst nach dem Ferienende zurück zu kommen. Doch das Fern­bleiben vom Unterricht ist nur mit der aus­drücklichen Erlaubnis der Schulleitung möglich. Wer ohne Erlaubnis außerhalb der Ferien fährt, muss mit einem Buß­geld rechnen.

Nur mit Erlaubnis

Nur mit Erlaubnis des Schulleiters oder der Schulleiterin ist es möglich, vom festgelegten Beginn oder Ende des Schuljahres und dem Verbot von Beurlaubungen im Zusammenhang mit den Schulferien abzuweichen. Wichtige Gründe für eine Beurlaubung können insbesondere persönliche, unaufschiebbare Ereignisse wie beispielsweise die Erkrankung von Angehörigen oder Beerdigungen sein. Nicht berücksichtigt werden feste Buchungstermine von Pauschalreisen oder die Abnahmeverpflichtung von „vollen“ Ferienhauswochen.

Der für eine Beurlaubung erforderliche wichtige Grund ist ins­besondere dann nicht gegeben, wenn es nur darum geht, die Schul­ferien zu verlängern, preis­günstige Urlaubs­tarife zu nutzen oder möglichen Verkehrs­spitzen zu entgehen.

Bis zu 1.000 Euro Bußgeld

Wenn die Ferien unerlaubt verlängert werden, muss jeder sorgeberechtigter Eltern­teil für jedes einzelne schul­pflichtige Kind mit einem Bußgeld rechnen. Die Höhe des Buß­geldes ergibt sich aus dem Schul­gesetz des Landes Nordrhein-Westfalen und kann bis zu 1.000 Euro betragen. Dabei wird bei günstigen Buchungs­zeiten das Ordnungs­widrig­keiten­gesetz beachtet: Die Geld­buße soll den wirtschaft­lichen Vorteil, den der Täter aus der Ordnungs­widrigkeit gezogen hat über­steigen. In der Regel wird ein Bußgeld von mindestens 80 Euro pro Elternteil pro Kind pro Fehltag verhängt.

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