Regierungsbezirk Münster

Hauptinhalt

Im Fokus


Münster-Handorf
Neuer Ein- und Ausstieg für Kanuten

Kanufahrer

© Petair/Fotolia

Die Kanuten stehen schon in den Startlöchern. Die Kanu-Saison beginnt in der Region. Kanuten können jetzt den neuen Ein- und Ausstieg der Ems in Münster-Handorf testen. Die Bezirksregierung Münster hat in den Wintermonaten eine Lenkbuhne zur Verbesserung der Gewässermorphologie der Ems eingebaut. Dabei konnte auch der dortige Kanuein- und ausstieg verbessert werden.

Ems-Auen-Schutzkonzepts (EASK)

Der Bau der Buhne ist Teil des Ems-Auen-Schutzkonzepts (EASK). Diese sogenannte Lenkbuhne wird die Strömung der Ems auf die östliche Westbeveraner Seite lenken. Dort befinden sich große Flächen in Landeseigentum. Die ausgeführten Arbeiten werden hier neue Abbruchkanten schaffen und so der Ems Geschiebe, also Sand, zur Verfügung stellen, um die nach wie vor fortschreitende Sohlerosion zumindest zu bremsen. Gleichzeitig kann mit der, an die Lenkbuhne anschließenden, Rampe die Sicherheit der Kanutouristen an der einzigen Ein- und Ausstiegstelle der Ems auf Münsteraner Stadtgebiet erhöht werden.
Der „wilde“ Uferverbau, der in den letzten Jahren dort zu beobachten war, wird damit künftig wirksam unterbunden. Gleichzeitig sorgt sie dafür, dass unmittelbar vor dem Ein- und Ausstieg ein strömungsberuhigter Bereich entsteht.

Für die Kanuten ist der Ein- und Ausstiegsstelle der Ems in Münster-Handorf jetzt sicherer und komfortabler. Die Ein- und Ausstiegsstelle wurde abgeflacht und auf vier Meter erweitert.

Kanueinstieg

Der Kanuein- und ausstieg der Ems vor dem Umbau in Münster-Handorf. © Bezirksregierung Münster

­Mehr Sicherheit

Der Umbau wurde zuvor von dem Dezernat für Wasser­wirtschaft der Bezirks­regierung Münster geprüft und der Gewässer­unter­haltung zugeordnet. Als Genehmigungs­behörde ist sie für den Ausbau der Gewässer 1. und 2. Ordnung und für wasserrechtliche Plan­verfahren (Gewässerausbau) zuständig. Im Regierungs­bezirk Münster sind das Ems, Lippe und Emscher. Auch das Dezernat für Natur- und Landschaftsschutz der Bezirksregierung Münster als höhere Naturschutz­behörde war an dem Umbau beteiligt.

Sie hat dem Vorhaben zugestimmt, da die Landschaftspläne der Stadt Münster und des Kreises Warendorf dies erlauben.

Vier Meter breiter Ein- und Ausstieg

Lenkbuhne Ems

Die neu gebaute Lenkbuhne verbessert die Gewässermorphologie der Ems. © Bezirksregierung Münster

Bild herunterladen

Die Buhne besteht aus einem „Gemisch“ aus Baumstubben, bindigem Boden und Schüttsteinen als Sicherungsmaterial. Insbesondere mit der Rampe, die für die Baggerarbeiten ohnehin geschaffen werden musste, ist die einzige Ein- und Ausstiegstelle an der Ems im Stadtgebiet von Münster für die Kanutouristen sicherer geworden. Der Gewässerzugang für die Kanuten ist jetzt rund vier Meter breit und hat eine Neigung von 1:4.

Zum Retentionsraumausgleich wurde rechtsseitig (Warendorfer Seite) ein Böschungsabtrag im bestehenden Ems-Profil, auf einer Länge von rund 30 Metern, ausgeführt. Dieser dient auch als Initial für künftig fortschreitende Uferabbrüche und der Redynamisierung des Emsverlaufs, die aus ökologischer Sicht gewollt sind.

Verwandte Themen

Zusätzliche Informationen

Downloads

Hier gelangen Sie zu den gewünschten Downloads und Formularen der Bezirksregierung Münster. Sortiert nach Themenfeldern werden Ihnen in Schritt 3 und gegebenenfalls 4 die entsprechenden Dokumente zum direkten Download angeboten.

Service-Bereich, Kontaktformular, Inhaltsverzeichnis

Kontakt Hinweis: Bitte füllen Sie alle Pflichtfelder aus. Diese sind mit einem * markiert.

Mehr Optionen

Anschrift

Bezirksregierung Münster
Domplatz 1 – 3
48143 Münster

Telefon: +49 (0)251 411-0
Telefax: +49 (0)251 411-2525

poststelle@brms.nrw.de

Navigation

 
Move Schließen
\
Expand
Zurück Zurück Weiter Weiter
{pp_gallery_content}