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Film und Medien


Spartenübergreifende Kunst
Video- und Medienkunst

Kamera

© Stokkete/Fotolia

Die Video- und Medienkunst bereichert seit einigen Jahren viele Kunst­sparten, auch die Musik-, Theater-, Tanz und Performance­welt. In der Region kommt der Video-und Medienkunst immer mehr Bedeutung zu, angefangen von der Verleihung eines Videokunst­preises bis zur Vergabe von speziellen Stipendien. Überall dort bearbeitet und bewilligt die Bezirksregierung Münster die eingehenden Anträge und hält mit der „Szene“ engen Kontakt, vor allem bei folgenden Projekten:

Das Marler Skulpturenmuseum Glaskasten vergibt seit 1984 bereits einen Videokunst­preis, der mittlerweile zusammen mit dem Klangkunstpreis die Marler Medienpreise ausmachen, die vom Land gefördert werden, jährlich ausgeschrieben werden und in einer Ausstellung gezeigt werden. Auch der Westfälische Kunst­verein, die Kunsthalle Münster und das Kloster Bentlage haben sich längst der Video- und Medienkunst geöffnet – wie auch die SkulpturProjekte 2017 in Münster.

Im Münsterland kümmert sich vor allem die Konzertreihe AV-Picknick von Wilko Franz um eine Kunst-Mischformen „irgendwo zwischen Konzert und audiovisueller Kunstperformance“. Auch das „Reset“-Festival gibt den verschiedenen Mischformen mit Videoinstallationen und ähnlichen Kunstformen Raum.

Das Künstlerdorf Schöppingen vergibt im Bereich Bildende Kunst/Neue Medien/Mixed Media jährlich circa zehn Residenzstipendien, die international ohne Altersbeschränkung ausgeschrieben werden. Die Dauer beträgt zwischen zwei und sechs Monaten.

Beispielprojekt: „Die Berkel – Ein Fluss verbindet Menschen“

Die Filmproduktion ist nicht das eigentliche Feld der Bezirksregierung Münster. Allein über die Regionale Kulturpolitik können Filmprojekte gefördert werden.

Der Film „Die Berkel - Ein Fluss verbindet Menschen“ zum Beispiel ist eine sehr typische Produktion, die in 2015/2016 auch im Zusammenhang mit einigen Berkel-Projekten der Regionale 2016 einen guten Sinn ergibt. Eine „beobachtende Kamera“ fängt interessante Porträts von Menschen ein, die an der Berkel leben und in Interviews eine je eigene Färbung dieser Kulturlandschaft einbringen. Dieser Dokumentarfilm („dokumentarischer Reiseessay“) wurde von der Filmwerkstatt Münster produziert. Regie führte eine Nachwuchskünstlerin aus Billerbeck in Zusammenarbeit mit einem Journalisten aus Zutphen.

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