Schülergruppe mit Rollstuhl

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Kultur und Sport


Gemeinsam in Bewegung
Inklusion im Schulsport

Mädchen im Fußballnetz

© Denys Kuvaiev/Fotolia

Die Bezirksregierung Münster berät und begleitet die Schulen mit verschiedenen Unterstützungsleistungen, um das gemeinsame Lernen weiterzuentwickeln. Im Schulsport eröffnet sich eine Reihe von vielfältigen Fördermöglichkeiten, die im Rahmen von Fortbildungen durch die Beraterinnen und Beratern im Schulsport vorgestellt werden.

Beratung durch Bezirksregierung

Inklusion ist ein Erziehungs- und Bildungsziel und beschränkt sich nicht auf eine kleine besondere Gruppe. Eine inklusive Schule ist eine Schule in Bewegung. Der gültige Lehr­plan behält seine uneingeschränkte Gültigkeit. In diesem Zusammenhang wird die über den reinen Sport­unterricht hinausgehende Rolle deutlich und sollte in die schul­programmatische Arbeit entsprechend ein­gebettet sein. 
Die Kooperation und Kommunikation aller am Lern­prozess beteiligten Kräfte sind Voraus­setzung eines gelingenden Bildungs- und Erziehungs­prozesses. Eine gute Schule zeichnet sich unter anderem aus durch eine Willkommens­kultur, einen Plan zur Förderung von Lehr­kräften und Schüler­schaft sowie Ritualen aus. Was für den fördernden und fordernden Unterricht gilt, ist auch auf den Sport­unterricht zielführend.

Inklusive Schule

Ein guter Unterricht ist ein inklusiver Unterricht. Das bedeutet, die Lernziele werden sorgsam überprüft, das Unterrichtsklima ist individualisiert, kooperativ und dialogisch. Außerdem gilt eine Lernzieltransparenz für Schülerinnen und Schüler. Mit Hilfe einer begleitenden Selbstreflexion über die Ziele und deren Erreichbarkeit wird der Unterrichts­entwicklung der entsprechende Raum gegeben. Schülerinnen und Schüler müssen ihre Fähigkeiten und ihre Lernentwicklung kennen- und einschätzen lernen. Die Prinzipien einer gelingenden inklusiven Bewegungserziehung:

  • Gemeinsames Handeln aller Schüler (Niveaustufen der Bewegungserziehung in allen Bewegungsfeldern entwickeln und anbieten)
  • Kooperative Lernprozesse initiieren
  • Eine möglichst hohe Intensität im Bewegungsdialog aufrechterhalten
  • Gleiches Bewegungsthema mit unterschiedlichen Bewegungsrollen
  • Variieren von Regeln (Kompensation)
  • Souveräner Umgang mit Diversitäten (keine Homogenisierung anstreben)
  • Den Lerngegenstand mehrperspektivisch darstellen und verschiedene Lernwege und Lernergebnisse ermöglichen

Die Begleitung, Beratung und Entwicklung von individuellen Lösungen sind Aufgaben der Fachberater im Bereich Sport der Bezirksregierung Münster. Die speziellen Heraus­forderungen an den Sportunterricht ergeben sich individuell durch die Schülerinnen und Schüler.

Unabhängig von der Schulstufe müssen die Lehrkräfte Möglichkeiten erfahren und kennenlernen, mit denen sie die neuen Situationen bewältigen können. Die Erweiterung des Handlungsrepertoires soll sich durch die Erfahrungen unter anderem mit Hilfe eines Rollenwechsels entwickeln. Die Fortbildungen der Bezirksregierung Münster zum gemeinsamen Lernen im Schulsport ermöglichen einen Zugang zur Entwicklung des pädagogischen Handlungsrahmens. Hinzukommt für die ratsuchenden Lehrkräfte die Möglichkeit eine Begleitung der unterrichtlichen Arbeit vor Ort, um gemeinsam individuell passende Konzepte zu entwickeln.

Gemeinsam Lernen im Schulsport

Schülergruppe beim Sport

© Bezirksregierung Münster

Eine hilfreiche Unterstützung ist die Hand­reichung des Ministeriums für Schule und Weiterbildung und der Unfallkasse zum „Gemeinsam Lernen im Schulsport“.

Ein weiteres Angebot kann die bereits in Gelsenkirchen erprobte Entwicklung des „Unified Sports Day“ sein. Er ist ein Beispiel für eine gelungene Schul­sport­­veranstaltung, die sich auf die eigenen Bedingungen übertragen lässt. Ansprechpartner der Bezirksregierung Münster beantworten gerne Fragen zu Klassenfahrten und Skifreizeiten und bieten mögliche Hilfsmittel.

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Telefax: +49 (0)251 411-2525

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