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01.03.2018
Bezirksregierung genehmigt Haus­halts­sanierungs­plan der Stadt Haltern am See

Münster/Haltern am See. Die Bezirksregierung Münster hat den Haus­halts­sanierungs­plan der Stadt Haltern am See für das Jahr 2018 genehmigt. Der Haushalt der Kommune kann jetzt in Kraft gesetzt werden.

Erstmalig seit 1994 ist es der Stadt Haltern am See wieder gelungen, einen Haushalt ohne Fehlbetrag zu planen. Damit hat die Stadt einen weiteren wichtigen Schritt auf dem Weg zum nachhaltigen Haushalts­ausgleich gemacht. Haltern am See nimmt seit 2012 freiwillig am Stärkungs­pakt des Landes teil und erhält durch diesem bis zum Jahr 2018 eine jährliche Konsolidierungs­hilfe in Höhe von rund 4,11 Millionen Euro, die sich anschließend reduziert. Im Jahr 2021 muss der kommunale Haushaltsausgleich aus eigener Kraft erreicht werden. Die Kommune konnte nun mit ihrem Haushalts­sanierungsplan 2018 darstellen, dass hierfür eine gute Perspektive gegeben ist.

Für das Jahr 2018 rechnet die Stadt mit Erträgen in Höhe von 102,73 Millionen Euro und Aufwendungen in Höhe von 102,45 Millionen Euro. Damit bleibt ein Jahres­überschuss in Höhe von 0,28 Millionen Euro.

Haltern am See behält damit weiterhin finanzielle Handlungsfähigkeit und kann auch neue notwendige Investitionen in die Zukunft der Stadt angehen. Die Konsolidierungs­anstrengungen und das bisher gezeigte Durchhalte­vermögen haben sich für die Stadt gelohnt. Allerdings muss der eingeschlagene Weg auch zukünftig konsequent weiter­verfolgt werden, um die bisherigen Erfolge in der letzten Phase des Stärkungspaktes nicht aufs Spiel zu setzen. Auf die Risikofaktoren für den Erfolg des Haushalts­sanierungsplanes wie beispielsweise die Zinsentwicklung, hat die Stadt keinen Einfluss.

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