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Bildung für nachhaltige Entwicklung: v.l. Dr. Christa Henze (Universität Duisburg-Essen), Christian Eikmeier (BNE-Agentur NRW), Monika Sowa-Dingemann (Bezirksregierung Münster), Wulf Bödeker (Ministerium für Schule und Bildung), Cathrin Gronenberg (BNE-Agentur NRW) © Bezirksregierung Münster


14.03.2018
Bildung für nach­haltige Ent­wicklung: Tagung in der Bezirks­regierung Münster

Münster. Wie kann Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) im Regierungsbezirk Münster aussehen? Welche regionalen Akteure bewirken diese Prozesse und wie kann eine erfolgreiche Zusammenarbeit gestaltet werden?

2015 verabschiedete die Generalversammlung der Vereinten Nationen die 17 Sustainable Development Goals (SDGs). Sie skizzieren eine weltweite Agenda, um den Planeten zu schützen und zukunftsträchtige nachhaltige Entwicklungen zu fördern. Ein Entwicklungsziel betont, dass echte Fortschritte nur möglich sind, wenn Kinder, Jugendliche und Erwachsene eine hochwertige, inklusive und gleichberechtigte Bildung erhalten. Daher spielt Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) eine zentrale Rolle bei der Unterstützung und Umsetzung aller anderen Ziele.

Gemeint ist eine Bildung, die Menschen zu zukunftsfähigem Denken und Handeln befähigt. Sie ermöglicht es jedem Einzelnen, die Auswirkungen des eigenen Handelns auf die Welt zu verstehen und verantwortungsvolle Entscheidungen zu treffen.

Um diese Ziele zu erreichen ist Bildung essentiell. Aber warum eigentlich Bildung? Könnten nicht strengere Gesetze die Rahmenbedingungen für nachhaltige Entwicklung viel besser durchsetzen? Und besteht nicht die Gefahr, dass man Bildung für ein bestimmtes Thema instrumentalisiert, das morgen schon wieder ein ganz anderes sein kann?

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Monika Sowa-Dingemann begrüßt die Teilnehmer der BNE-Tagung © Bezirksregierung Münster

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Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigten sich heute (14. März) rund 90 Teilnehmer im Rahmen der Tagung „Gemeinsam für BNE in Bildungslandschaften“, die von die BNE-Agentur Nordrhein-Westfalen in Kooperation mit der Bezirksregierung Münster am Domplatz ausgerichtet wurde.

Die BNE-Aktivitäten in der Bildungslandschaft des Regierungsbezirkes Münster stehen im Mittelpunkt der heutigen Tagung. Alle hier aktiven Akteure sind eingeladen, sich über aktuelle Entwicklungen in NRW zu informieren und miteinander in den fachlichen Austausch zu treten. Wie können Schulen, Kitas und andere Bildungseinrichtungen zusammen mit Kommunen und den dort verorteten Organisationen und Vereinigungen die BNE-Bildungslandschaft unter Blick auf die Besonderheiten der Region gemeinsam weiterentwickeln?

Begrüßt wurden die Gäste durch Wulf Bödeker, Landeskoordinator „Schulprogramm Globales Lernen und Bildung für nachhaltige Entwicklung“ im Ministerium für Schule und Bildung und Monika Sowa-Dingemann, Bezirkskoordinatorin Regionale Bildungsnetzwerke im Regierungsbezirk Münster.

Im Anschluss setzte Dr. Christa Henze, Universität Duisburg-Essen, in ihrem Vortrag wichtige Impulse zu BNE in der schulischen und außerschulischen Bildungsarbeit.

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Matthias Gerleve vom Berufskolleg für Technik Ahaus informiert sich am Stand des NABU bei Annuschka Tecker, Dr. Britta Linnemann, Jutta Luig-Beilmann und Jutta Höper © Bezirksregierung Münster

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Darüber hinaus gab eine Mini-Messe im Foyer nicht nur interessante Einblicke in regionale BNE-Projekte aus Schulen und außerschulischen Bildungseinrichtungen, sondern bot auch genügend Raum für Austausch und Vernetzung.

In den Workshops am Nachmittag richteten weitere Referenten vertiefend den Blick auf „BNE und Transformation“, bevor die Veranstaltung mit der Präsentation der Ergebnisse und einem gemeinsamen Ausklang endete.

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