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Abordnung

Abordnung

Bei einer Abordnung handelt es sich um den vorüber­gehen­den Einsatz einer Beamtin/eines Beamten oder einer tarif­beschäf­tigten Lehrkraft an einer anderen Dienst­stelle desselben oder eines anderen Dienst­herrn (Arbeit­gebers), wobei die Zu­gehörig­keit zur Stamm­dienst­stelle bei­be­halten wird. Unter Dienst­stelle wird hier die Schule verstanden.

Die Abordnung erfolgt entweder mit voller Stunden­zahl an eine andere Schule (Voll­abord­nung), oder mit einer fest­ge­legten Stunden­zahl an mindestens eine weitere Schule (Teil­abordnung). In einigen Fällen kann es aus Gründen der Unter­richts­versorgung im Rahmen einer Ver­setzung zu einer stunden­weisen Rück­abordnung an die frühere Stamm­schule kommen.

Der Personalrat ist bei einer Abordnung gemäß § 72 Abs.1 Nr. 6 i.V.m. § 91 Abs. 3 Landes­personal­vertretungs­gesetz (LPVG NRW) nur dann mit­bestimmungs­pflichtig, wenn die Abord­nung länger als bis zum Ende des laufenden Schul­halb­jahres andauert.

Regelungen bei verbeamteten Lehrkräften

Die Beamtin oder der Beamte kann gem. § 24 Landes­beamten­gesetz (LBG NRW) aus dienst­lichen Gründen vorüber­gehend zu einer seinem oder ihrem Amt ent­sprechenden Tätigkeit ab­geordnet werden. Die Beamtin oder der Beamte ist gem. § 24 Abs. 5 LBG vor einer Ab­ordnung anzuhören.

Regelungen bei tarifbeschäftigten Lehrkräften

Tarifbeschäftigte Lehrkräfte können gem. § 4 Abs. 1 des Tarif­vertrages für den öffent­lichen Dienst der Länder (TV-L) aus dienstlichen Gründen vorüber­gehend ganz oder teil­weise abgeordnet werden. Bei einer Abordnung, welche die Dauer von drei Monaten überschreitet, ist die Lehrkraft vorher anzuhören.

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