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Wirtschaft und Schule als Partner

Wirtschaft und Schule als Partner

© Karin und Uwe Annas/Fotolia

Wirtschaft und Schule als Partner (WSP) unterstützt mit starken Partnern, klaren Zielen und Qualitätsstandards das Übergangssystem Schule-Beruf in NRW.

Die Bezirksregierung Münster hat WSP als Landesmarke entwickelt und unter Beteiligung der Bundesagentur für Arbeit sowie der IHK Nord Westfalen, der HWK Münster und dem DGB NRW konzeptionell erweitert.

WSP boomt

Mittlerweile sind 42 Städte, Gemeinden oder kreisfreie Städte registriert, längst auch über den Regierungsbezirk Münster hinaus. Dabei sind bisher: Ahaus, Altenberge, Beckum, Beelen, Bochum, Bocholt, Breckerfeld, Bünde, Dorsten, Drensteinfurt, Dülmen, Düren, Ennepetal, Everswinkel, Gevelsberg, Greven, Hagen, Hattingen, Heek, Herdecke, Herten, Horstmar, Ibbenbüren, Isselburg, Lengerich, Lotte, Mettingen, Münster, Ochtrup, Recklinghausen, Rhede, Sassenberg, Schwelm, Schöppingen, Sendenhorst, Sprockhövel, Steinfurt, Tecklenburg, Vreden, Westerkappeln, Wetter, Witten. Weitere, auch bezirksübergreifende Anfragen, liegen schon vor.

 

 WSP

Die Alleinstellungsmerkmale von WSP zeichnen dieses Portal aus. Insbesondere die Neutralität der Bezirksregierung, der ganzheitliche Ansatz sowie die Finanzierung aus öffentlichen Mitteln sind ein hohes Gut von dem jede Schule, jede Kommune und jedes Unternehmen profitieren kann.

Mit den Lehrerworkshops WSP im Dialog" stellt die Bezirksregierung Münster wichtige Praxisbezüge her und beteiligt somit auch alle wichtigen Akteure auf der jeweiligen Kreisebene. Diese Veranstaltungen finden stets in Unternehmen statt und bieten Lehrkräften einen Einblick in die jeweiligen Berufsfelder. Die Fortbildungen sollen zukünftig mit Beteiligung aller Kammern und Unternehmensverbände möglichst alle Berufsfelder in den Blick nehmen und im gesamten Regierungsbezirk Münster umgesetzt werden.

WSP wird auch zukünftig weiter ausgebaut. In Kürze kann es auch als Buchungsportal für die Berufsfelderkundung im Rahmen des Landesprogramms „Kein Abschluss ohne Anschluss (KAoA)“ genutzt werden.

Qualifizierung und Vernetzung im regionalen Kontext 

WSP Logo

© Bezirksregierung Münster

Im Interesse der Schülerinnen und Schüler unterstützt WSP mit starken Partnern, klaren Zielsetzungen und Qualitätsstandards das Über­gangssystem Schule – Beruf in NRW.

Die Qualifizierung und Vernetzung im regionalen Kontext erfolgt unter Einbindung nachfolgend aufgeführter Elemente.

Durch die staatliche Lehrerfortbildung sollen die Koordinatoren für Studien- und Berufsorientierung befähigt werden, den Berufsorientierungsprozess für die Schüler zu optimieren. Unterstützt werden sie dabei durch Praxisworkshops in Unternehmen sowie eine unterstützende Internetplattform.


Fortbildung der Studien- und Berufswahlkoordinatoren

Grundlagen der Fortbildung

  • Konzept: systemisch ganzheitlich, evaluierend, schülerorientiert und praxisnah sowie Netzwerk bildend,
  • Einbeziehung von Experten,
  • Regionale Ausrichtung nach Bedarfsanalyse,
  • Module als Impuls für StuBO-Arbeitskreise in der Region,
  • Nutzung des Unterstützungssystems „IÖB",
  • Vernetzung ​mit „Wirtschaft und Schule als Partner“ ®, WSP,
  • Begleitende Evaluierung durch Workshops und Anpassung an regionale Besonderheiten.

Modul 1

  • Die Rolle der Berufs- und Studienorientierung im gesellschaftlichen Kontext unter Einbeziehung des Gender-Gedankens,
  • Kompetenzbegriff und Potenzialanalyse (​individuelle Förderung).

Modul 2

  • Beratung in der Schule, Kooperation mit externen Partnern

Modul 3

  • Berufs- und Studienorientierung in inklusiven Systemen,
  • Weiterentwicklung.

Modul 4

  • Berufs- und Studienorientierung im Kontext beruflicher Bildung,
  • Lehrerbetriebspraktikum als Chance (vgl. § 7, Erlass)​,
  • Weiterentwicklung.

Modul 5

  • Qualitätssicherung in der Berufsorientierung,
  • Berufsorientierung in den schulinternen Curricula,
  • Berufs- und Studienorientierung als Bestandteil der Schulentwicklung. 

Planungsgruppe: Konzeptentwicklung

  • Modulsystematik Prozess: Entwicklung, Planung, Durchführung,
  • Evaluation Wissenstransfer: ​Workshops bei der Bezirksregierung Münster,
  • Multiprofessionelle Veranstaltungen Praxisbezüge: ​„WSP im Dialog“.

Leitung

Elke Steimann, Rektorin / Bezirkskoordinatorin Übergang Schule – Beruf
Heinz Siehoff, Konrektor

Mitglieder

  • alle Schulformen,
  • regionale Bezüge und Kenntnisse,
  • langjährige StuBO-Praxis,
  • Expertenwissen/Zusatzqualifikationen.

Praxisworkshop für Lehrkräfte

Ein Beispiel für einen von allen Teilnehmern als gelungen bezeichneten Workshop kann die Veranstaltung bei der Firma Dingwerth Logistik GmbH in Beelen genannt werden. Wolfgang Weber, Schulabteilungsdirektor bei der Bezirksregierung Münster und der Hauptgeschäftsführer des Verbandes Verkehrswirtschaft und Logistik Nordrhein-Westfalen e.​V. (VVWL), Dr. Christoph Kösters, begrüßten dort am 7. Mai 2014 rund 40 Lehrkräfte aus dem Regierungsbezirk zu einem Praxisworkshop.

Frei nach dem Motto Mit WSP· Wirtschaft und Schule als Partner ® ins Landesprogramm· ‚Kein Abschluss ohne Anschluss'​" wurden insbesondere Berufs- und Studienkoordinatorinnen und -koordinatoren der Schulen im Kreis Warendorf eingeladen.

Lehrkräfte erhalten die einmalige Chance, ein Standardelement der Landesinitiative Kein Abschluss ohne Anschluss" selbst zu testen.

Neben theoretischen Informationen wie Vorträgen über die Speditions- und Logistikbranche, Förderung von Auszubildenden und einem Film über Berufskraftfahrer vermittelten praxisnahe Einblicke in Arbeitsabläufe wie beispielsweise dem Weg eines Auftrages vom Eingang bis zum Kunden" oder dem·Entladen eines Überseecontainers" den teilnehmenden Lehrerinnen und Lehrern Anwendungsbezüge zwischen Arbeitswelt und Unterricht.

Die von der Landesregierung geforderte Beteiligung der Wirtschaft im Kreis Warendorf findet somit nicht nur für die Schülerinnen und Schüler Umsetzung, sondern bindet auch die Lehrkräfte aktiv ein. Über die reine Information hinaus fehlen oft insbesondere auch konkrete Erfahrungen im betrieblichen Alltag, Möglichkeiten des direkten Austausches. Viele Schülerinnen und Schüler verfügen hier nur über eingeschränkte Kenntnisse und Vorstellungen von Berufen, deren Profilen und Möglichkeiten.

Dies gilt zum Teil auch für vermeintlich bekannte Berufe, die sich in den letzten Jahren jedoch weiter entwickelt und damit verändert haben. Hier sind auch Eltern oft überfragt und Lehrkräfte haben bisweilen eine noch zu große Distanz zu diesem Metier.

Beiden, Unternehmen wie auch Schulen, kommt hier die besondere Verantwortung zu, die jugendlichen Schulabgänger beim Aufbau einer beruflichen Perspektive zu unterstützen, einem fundamentalen Baustein im Rahmen der weiteren Lebensplanung.

Die Veranstaltung heute hat deutlich gemacht, dass Schulen und Betriebe ihre Verantwortung für diese Aufgabe erkannt haben und wahrnehmen wollen.

Online-System als Unterstützungsinstrument

Das Unterstützungssystem, entwickelt vom Institut für Ökonomische Bildung Oldenburg, protegiert die Durchführung der Fortbildungsmodule durch Bereitstellung erforderlicher oder hilfreicher Materialien, dient als Forum für unterschiedliche Arbeitskreise, fördert Kommunikation und Kooperationen im Verlaufe weiterer Prozesse der Qualitätsentwicklung und Evaluation unterschiedlicher Bereiche der beruflichen Orientierung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen.

Die Elemente dieses Online-Systems sind nachfolgenden in ihren Grundzügen ablesbar:

Das Unterstützungssystem in der vorliegenden Form ist Ausdruck für die Kooperation zwischen der Bezirksregierung Münster, dem Institut für Ökonomische Bildung Münster sowie dem Institut für Ökonomische Bildung Oldenburg.

Wesentliche Merkmale sind eine regionale Ausprägung und die gemeinsame Systematik:

Gestaltung und Nutzung der

  • Informationsbereiche,
  • Downloadangebote,
  • Qualifizierungsmodule,
  • Kommunikationsforen,
  • Gruppenforen,
  • Tools zur gemeinsamen Erstellung von Dokumenten.

Entsprechend der Bedarfe der Studien- und Berufswahlkoordinatoren in den Regionen ermöglicht das Online-System eine systematische Unterstützung und zentralisierte Übermittlung wichtiger Informationen/Bereitstellung wichtiger Dokumente (zum Beispiel Erlasse):

  • Information über wichtige Termine – regional und überregional,
  • Erarbeitung und Bereitstellung von Fortbildungsangeboten und –modulen,
  • Aufbereitung vielfältiger weiterer Unterstützungsangebote (wachsendes System),
  • Verbreitung von Best-Practice-Beispielen – aus den Regionen, für die Regionen,
  • Erfahrungs- und Informationsaustausch zwischen den Akteuren,
  • separate Foren für geschlossene Arbeitsgruppen.

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