Gymnasien, Weiterbildungskollegs

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Gymnasien

Gymnasium

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Das Gymnasium in Nordrhein-Westfalen vermittelt Schülerinnen und Schülern eine vertiefte Allgemeinbildung. Es umfasst in der Regel die Jahrgangsstufen 5 bis 12 und vergibt nach erfolgreichem Abschluss die Allgemeine Hochschulreife, die einerseits zu einem Studium an allen deutschen Universitäten und anderen Hochschulen berechtigt, die Schülerinnen und Schüler andererseits aber auch für eine berufliche Ausbildung qualifiziert.

Bildungsauftrag des Gymnasiums

Ziel des Unterrichts am Gymnasium ist die Vermittlung und Aneignung umfassender methodischer sowie fachbezogener und fächerverbindender inhaltlicher Kompetenzen um Schülerinnen und Schüler zu befähigen, sich zu mündigen Persönlichkeiten zu entwickeln und den Herausforderungen der modernen Welt angemessen zu begegnen.

Ziel des methodischen Lernens ist die systematische und zunehmend selbstständige Erarbeitung fundamentaler Denkweisen und Verfahren, wie beispielsweise die Prüfung von Hypothesen oder die Präsentation von Arbeitsergebnissen. Durch wissenschaftspropädeutisches Arbeiten werden Problemlösekompetenzen, vernetztes Denken sowie die Entwicklung von Reflexions- und Urteilsfähigkeit gefördert.

Durch die fachliche Ausbildung, kulturelle Bildung und Werteerziehung am Gymnasium wird die Erziehung der Schülerinnen und Schüler zu einer hohen Selbstständigkeit und Eigenverantwortung sowie Kommunikations- und Kooperationsbereitschaft angestrebt. Dies ist für das Leben und Lernen in der Schule sowie in der demokratischen Gesellschaft von großer Bedeutung.

Der Bildungs- und Erziehungsauftrag des Gymnasiums fordert die eigene Mitwirkung der Schülerinnen und Schüler an ihrem Bildungs- und Erziehungsprozess heraus. Erziehung und Unterricht am Gymnasium gelten somit als Bausteine ganzheitlichen Lernens, die die persönliche Entfaltung jeder einzelnen Schülerin und jedes einzelnen Schülers in sozialer Verantwortung unterstützen.

Die Schülerinnen und Schüler sollen ihre individuellen Fähigkeiten bei gleichzeitiger Entwicklung ihrer sozialen Kompetenzen weiter entfalten. Ihren vielseitigen Potenzialen und Interessen kommt das Gymnasium mit einem differenzierten Unterrichtsangebot und vielfältigen Angeboten individueller Förderung entgegen. Grundlegend für das Lernen und Lehren im Gymnasium ist daher die Schülerorientierung.

Organisation

Organisiert ist die Schulform Gymnasium in einem durchgehenden Bildungsgang, in dem sich an die Sekundarstufe I, die die Klassen 5 bis 9 umfasst, die dreijährige gymnasiale Oberstufe anschließt. Mit der Schulzeitverkürzung (G8) hat sich der Stundenumfang in der Sekundarstufe I an den Gymnasien erhöht. Durch das Angebot einer pädagogischen Übermittagsbetreuung oder eines gebundenen Ganztags, wird diesem Umstand begegnet.

Aufnahme

Schülerinnen die in der Grundschule in die Klasse 5 versetzt sind und eine begründete Empfehlung für eine Schulform vorlegen, möglichst eine uneingeschränkte oder eingeschränkte Empfehlung für das Gymnasium, können an einem Gymnasium angemeldet werden. Über die Aufnahme entscheidet die Schulleitung. Eine zunehmende Zahl von Gymnasien haben Klassen gemeinsamen Lernens eingerichtet, in die auch Kinder mit Unterstützungsbedarf aufgenommen werden können, die nicht nach den gymnasialen Lehrplänen unterrichtet werden.

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