Umwelt und Natur

Hauptinhalt

Umwelt und Natur


Höherer technischer Verwaltungsdienst
Referendare Fachrichtung Landespflege

Referendare bei der Ausbildung

© NABU Naturschutzstation Münsterland/Christoph Theligmann

Die Bezirksregierung Münster bildet Referendare im Vorbereitungsdienst für den höheren technischen Verwaltungsdienst, Fachrichtung Landespflege aus. Die Ausbildung dauert zwei Jahre und schließt mit der Großen Staatsprüfung ab.

Gliederung der Ausbildung

Die Ausbildung erfolgt gemäß der Verordnung über die Ausbildung und Prüfung für die Laufbahn des höheren Verwaltungsdienstes Landespflege des Landes Nordrhein-Westfalen (VAPhöhDL). Während der Ausbildung erhalten die Referendarinnen und Referendare in verschiedenen Fachbehörden die Möglichkeit, ihr Fachwissen in den Arbeitsprozess einzubringen. Außerdem werden ihnen umfassende Kenntnisse auf den Gebieten Verwaltung, Recht, Planung und Führungsaufgaben vermittelt, die nicht Inhalt des Fachstudiums sind. Die Ausbildungsstationen bei den Fachbehörden sind:

  • Kreisverwaltung als untere Landschaftsbehörde,
  • Kommunalverwaltung: Grünflächenamt und Planungsamt,
  • Bezirksregierung Münster als höhere Landschaftsbehörde sowie für die Bereiche Wasserwirtschaft, Agrarordnung, Immissionsschutz und Regionalplanung,
  • Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen.
Gliederung der Ausbildung für den höheren technischen Verwaltungsdienst, Fachrichtung Landespflege

© Bezirksregierung Münster

Bild herunterladen

Ergänzt wird die Ausbildung durch Ausbildungsstationen im Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz (MKULNV), der Fachbehörde Landesbetrieb Wald und Holz NRW sowie dem Landesbetrieb Straßen NRW.

Hinzu kommen verschiedene Lehrgänge, Exkursionen und Ausbildungsstationen der eigenen Wahl.

Eckpunkte der Ausbildung

In Nordrhein-Westfalen werden jährlich sechs Referendarinnen und Referendare der Landespflege ausgebildet. Ausbildungsbehörde ist neben der Bezirksregierung Münster auch die Bezirksregierung Köln.

Das Referendariat beginnt in Nordrhein-Westfalen jeweils zum 1. April. Die Ausschreibung erfolgt in der Regel im Herbst eines jeden Jahres. Bewerbungen sind an das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz (MKULNV) als Einstellungsbehörde zu richten.

Zulassungsvoraussetzungen

Voraussetzung ist unter den Vorgaben von § 2 Absatz 1 Ausbildungs- und Prüfungsordnung ein abgeschlossenes wissenschaftliches Studium des Studienganges Landespflege oder eines vergleichbaren Studienganges, wie zum Beispiel:

  • Naturschutz- und Landschaftsplanung,
  • Landschafts- und Freiraumentwicklung und
  • Landschaftsarchitektur und Umweltplanung

oder einer vergleichbaren Kombination von Studiengängen an einer Technischen Hochschule/Universität oder einer Gesamthochschule mit gleichwertigem wissenschaftlichem Studienangebot. Es muss der Nachweis erbracht werden, dass die in der Ausbildungs- und Prüfungsordnung (siehe Oberprüfungsamt) benannten Fächer belegt wurden.


Einstellungsbedingungen

Gemäß § 2 der Ausbildungs- und Prüfungsordnung für das technische Referendariat gibt es folgende Einstellungsbedingungen:

  1. Für das technische Referendariat können Bewerberinnen oder Bewerber mit einem erfolgreichen Abschluss wissenschaftlich-technischer Studiengänge gemäß Sondervorschriften der Fachrichtungen im Rahmen
    • eines Master-Studiengangs an einer Hochschule und einer Regelstudienzeit von zehn Fachsemestern (einschließlich Praxis- und Prüfungssemester sowie Masterarbeit), die inhaltlich-fachlich aufeinander aufbauen und im fachlichen Zusammenhang stehen, oder
    • eines Diplom-Studienganges an einer Technischen Hochschule/Universität oder einer Gesamthochschule mit einer Mindeststudienzeit von acht Fachsemestern (ohne Zeiten für Praxis- und Prüfungssemester sowie Diplomarbeit) eingestellt werden. Dabei ist das in den Sondervorschriften der Fachrichtungen festgelegte Wissensspektrum nachzuweisen. Dieser Nachweis ist durch persönlich qualifizierende Prüfungen anhand eines Abschlusszeugnisses sowie ein Diploma Supplement zu erbringen.
      Die mit diesem Abschluss vorauszusetzende Fähigkeit, selbstständig Fachwissen zu beherrschen und wissenschaftsmethodisch anzuwenden, ist darüber hinaus durch eine das Studium abschließende, qualifizierende Master- oder Diplomarbeit zu belegen.
  2. Daneben müssen die persönlichen Voraussetzungen der Bewerberinnen und Bewerber für die Einstellung in den öffentlichen Dienst nach den gegebenen rechtlichen Vorgaben vorliegen.

Rechtsvorschriften

Verwandte Themen

Service-Bereich, Kontaktformular, Inhaltsverzeichnis

Navigation

 
Move Schließen
\
Expand
Zurück Zurück Weiter Weiter
{pp_gallery_content}