Amtliche Bekanntmachung

Sie sind hier:

 

Der geltende Regionalplan Münsterland

Der geltende Regionalplan Münsterland (früher: GEP-Teilabschnitt Münsterland) ist ein regionaler Entwicklungsplan der sich zeichnerisch (im Maßstab 1:50.000) und textlich mit den Themen Siedlung, Freiraum, Ver- und Entsorgung, der Gewinnung von Bodenschätzen, dem Verkehr und der Windenergienutzung auseinandersetzt. Flächendeckend umfasst der Regionalplan Münsterland die kreisfreie Stadt Münster sowie die Kreise Borken, Coesfeld, Steinfurt und Warendorf.

Der Regionalplan als raumplanerisches Gesamtkonzept für das Münsterland wurde auf der Grundlage des damals geltendenen Gesetzes zur Landesentwicklung NRW (Landesentwicklungsprogramm LEPro) und des Landesentwicklungsplans NRW (LEP) erarbeitet und ist seit 1998 wirksam. Er stellt die regionalen "Ziele und Grundsätze der Raumordnung und Landesplanung" für die Entwicklung des Münsterlandes dar. Gleichzeitig wirkt er auch als landschaftlicher und forstlicher Rahmenplan.

Ziele und Grundsätze

Die textlichen und zeichnerischen "Ziele" sind von den Behörden des Bundes und des Landes, den Gemeinden und Gemeindeverbänden sowie von öffentlichen Planungsträgern bei allen raumbedeutsamen Planungen und Maßnahmen (§ 4 Raumordnungsgesetz) und bei der kommunalen Bauleitplanung (§ 1 Abs. 4 Baugesetzbuch (BauGB) und § 34 Landesplanungsgesetz (LPlG)) zu beachten. Das heißt, eine Abwägung der Ziele ist nicht möglich. Die "Grundsätze" müssen von den Planenden im Rahmen der Abwägung berücksichtigt werden.

Aktuell:

Informationsleiste

Ansprechpartner/in:

Info