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"Peter-Stiftung für die Nierenwissenschaft" erhält Anerkennungsurkunde

Regierungspräsident Dr. Jörg Twenhöven (links) überreicht die Anerkennungsurkunde an Prof. Dr. Monika Bulla (Mitte) und Rechtsanwalt Dr. Falk Schulz (rechts)
Münster. Die Forschung in der Nierenwissenschaft (Nephrologie) mit dem besonderen Schwerpunkt der Kindernephrologie zu fördern, ist das wichtigste Ziel der gemeinnützigen
"Peter-Stiftung für die Nierenwissenschaft". Regierungspräsident Dr. Jörg Twenhöven überreichte heute (19. Oktober) den Vorstandsmitgliedern der Stiftung, Prof. Dr. Monika Bulla und Rechtsanwalt Dr. Falk Schulz die Anerkennungsurkunde. Mit Prof. Dr. Monika Bulla und Dr. Eberhard Kuwertz-Bröking konnten zwei Wissenschaftler und praktische Mediziner gewonnen werden, die ihre gesamte Erfahrung in die Stiftungsarbeit einbringen. Die Stiftung mit Sitz in Münster wird laut Satzung unter anderem Forschungsstipendien und wissenschaftliche Aufträge vergeben sowie Fortbildungsveranstaltungen fördern.
Darüber hinaus soll jährlich der "Peter- Preis für Kindernephrologie" ausgeschrieben werden, um hervorragende Arbeiten zu belohnen. Geplant ist ebenso die Einrichtung und Pflege einer Datenbank, die Rückschlüsse auf Behandlungsverläufe und Behandlungserfolge bei Kindern mit Nierenerkrankungen geben soll. Das Anfangsvermögen in Höhe von 700.000 Euro stammt aus dem Erbe der in Münster verstorbenen Namensgeberin Flora Johanna Peter und wird als Nachlass durch den Münsteraner Rechtsanwalt Dr. Falk Schulz in die Stiftung eingebracht. Es ist in seinem Wert in voller Höhe zu erhalten und kann durch Zustiftungen Dritter erhöht werden.
In der Stadt Münster ist es die 141. und im Regierungsbezirk Münster die 368. Stiftung.
19.10.2006

