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Kreis Steinfurt legt der Bezirksregierung einen ausgeglichenen Haushalt 2007 vor

Münster/Kreis Steinfurt. Die Bezirksregierung Münster hat den Haushalt 2007 des Kreises Steinfurt geprüft und erhebt keine kommunalaufsichtlichen Bedenken. Die Haushaltssatzung wurde am 18. Dezember 2006 vom Kreistag beschlossen und ist in Einnahmen und Ausgaben ausgeglichen.

Das Haushaltsvolumen des Kreises Steinfurt für das Jahr 2007 beträgt 477,9 Millionen Euro und steigt damit gegenüber dem Vorjahr um 32,2 Millionen Euro (plus 7,2 Prozent). Der Anstieg ist insbesondere auf die erhöhte Landschaftsumlage sowie zusätzliche Aufwendungen für das Kreisjugendamt und soziale Leistungen zurückzuführen.

Der Verwaltungshaushalt ist erstmals seit Jahren wieder strukturell ausgeglichen. Das Volumen des Verwaltungshaushalts steigt dabei um 5,4 Prozent auf 441,1 Millionen Euro im Haushaltsjahr 2007. Das Volumen des Vermögenshaushalts erhöht sich um 35,8 Prozent auf 36,8 Millionen Euro.

Der Hebesatz der allgemeinen Kreisumlage, die von den kreisangehörigen Städten und Gemeinden zu entrichten ist, konnte aufgrund der verbesserten allgemeinen wirtschaftlichen Situation um 4,1 Prozentpunkte auf 34,4 Prozent gesenkt werden.

Für die Kommunen ohne eigenes Jugendamt konnte der Hebesatz der Jugendamtsumlage trotz erhöhten Zuschussbedarfs wegen gestiegener Umlagegrundlagen um 0,79 Prozentpunkte auf 16,83 Prozent zurückgenommen werden. Somit plant der Kreis Einnahmen in Höhe von 136,4 Millionen Euro aus der allgemeinen Kreisumlage und 35,9 Millionen Euro aus der Jugendamtsumlage.

Der Kreis Steinfurt plant im Jahr 2007 größere Investitionen im Bereich des Straßen- und Radwegebaus, des Feuerschutzes und des Rettungsdienstes sowie Investitionen für die Rekultivierung von Deponien in Höhe von 21,6 Millionen Euro. Hierfür bedarf es einer Kreditaufnahme von 3,8 Millionen Euro. Die aktuelle Pro-Kopf-Verschuldung liegt bei rund 100 Euro.

21.02.2007

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