Hochwasser

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Hochwasserschutz


Regionaler Hochwasserschutz

Hochwasser im Wohngebiet Ochtrup-Langenhorst

Heftiger Regen ließ im Sommer 2010 zahlreiche Gewässer im Westmünsterland ausufern, beispielsweise Feldbach und Vechte in Ochtrup-Langenhorst. © Bezirksregierung Münster

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Die Hochwasserereignisse der vergangenen Jahre haben gezeigt, wie wichtig Hoch­wasserschutz ist. Risiken durch Hoch­wasser gab es immer und wird es immer geben. Mit ihrer Arbeit trägt die Bezirks­regierung dazu bei, mit diesem Risiko umzugehen. Dafür setzt sie die Europäische Hoch­wasser­risiko­management-Richtlinie um und legt Über­schwemmungs­gebiete fest. Außerdem unterstützt sie Kommunen dabei, Hoch­wasser­schutzkonzepte zu entwickeln und zu realisieren.

Die Aufgaben der Bezirksregierung Münster im Rahmen der Hochwasservorsorge und des Hoch­wasserschutzes umfassen die:

  • Umsetzung der europäischen Hochwasserrisikomanagement-Richtlinie,
  • Koordinierung und Begleitung von Hochwasserschutzmaßnahmen,
  • Ermittlung und Festsetzung von Überschwemmungsgebieten,
  • Abwicklung des Förderprogramms des Umweltministeriums NRW im Bereich Hochwasserschutzmaßnahmen.

Außerdem betreibt sie zur Früherkennung von Hochwassergefahren einen Hoch­wasser­meldedienst für die Ems.

Nass ist nicht gleich nass

Starkregenfälle

Extreme Starkregenfälle überfluteten im Juli 2014 ganze Stadtteile in Münster und setzten zahlreiche Kellerräume, Wohnungen und Tiefgaragen unter Wasser. © Bezirksregierung Münster

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Nass ist nicht gleich nass, auch wenn es für die Opfer von Über­flutungen meist nicht von Be­deutung ist, woher das schädigende Wasser kommt.

Die Hoch­wasser­risiko­management­planung beschäftigt sich in erster Linie mit Hoch­wasser, das von Gewässern verursacht wird. Die daraus resultierenden Über­schwemmungs­flächen finden sich in den Hoch­wasser­gefahren- und Hoch­wasserrisiko-Karten.

Ein ebenso großes Schadens­potential ist mit Stark­regen verbunden, der zu

  • urbanen Sturzfluten,
  • Rückstau aus der Kanalisation oder
  • Eindringen von Grundwasser in Gebäude

führen kann.

Kläranlage Isselburg

Kläranlage Isselburg während des Hochwassers 1998. © Isselverband

Die Träger von Hochwasser­schutz­vorhaben sind in erster Linie die betroffenen Kommunen. Die Bezirksregierung begleitet und berät die Städte und Gemeinden sowohl in der Planungsphase als auch bei der Umsetzung. Sie ist außerdem zuständig für die Abwicklung des Förderprogramms des Landes NRW im Bereich Hochwasserschutz.

Vorhaben zum Schutz vor Hochwasser, die von der Bezirksregierung aktuell begleitet werden, sind zum Beispiel Konzepte für:

  • die Berkel in Stadtlohn und Coesfeld,
  • die Vechte in Ochtrup-Langenhorst,
  • die Ahauser Aa in Ahaus sowie
  • grenzüberschreitend für die Schlinge.

Vor Inkrafttreten der europäischen Hochwasserrisikomanagement-Richtlinie waren die Hochwasser­aktionspläne und die NRW-Hochwassergefahren-Karten ein wesentlicher Bestandteil der Vorsorge und des Schutzes vor Hochwasser in Nordrhein-Westfalen.

Ende des Jahres 2011 wurden die NRW-Hochwassergefahrenkarten für das Stevergebiet fertiggestellt. Die Aufstellung der Karten ist durch einen Arbeitskreis aus Wasserbehörden, Gemeinden und Bürgerinitiative begleitet.

Im Regierungsbezirk Münster wurden folgende Aktionspläne erarbeitet:

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